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Dr. Ludwig
Vollrath (l.), Geschäftsführer VDI-K, und Dr. Rudolf Stauber,
Präsident des VDI-K, haben gut Lachen: 1.400 hochkarätige Teilnehmer
interessierten sich für das trendige Konferenzprogramm Foto:
K-ZEITUNG | „Kunststoffe sind
faszinierende Werkstoffe, sie sind prädestiniert dafür, die
Systemführerschaft in Werkstoffmixen zu übernehmen,“ sagt Dr. Ludwig
Vollrath, Geschäftsführer der VDI-Gesellschaft Kunststofftechnik. „Für
Kunststoffe sprechen nach wie vor die bekannten Vorteile: geringes
Gewicht, hohe Designfreiheit und Funktionsintegration – und die Fähigkeit,
Fertigungsprozesse zu vereinfachen und damit Kosten zu senken.“ Diese
smarte Kombination erzeugt bei OEMs und TIER One mittlerweile einen
regelrechten Nachfragesog. Um den weiter steigenden Anforderungen an die
erfolgreiche Teileentwicklung gerecht zu werden, rücken Hersteller,
Rohstoffproduzenten und Maschinenbauer immer enger zusammen: „Möglichst
früh in die Entwicklung einbinden, um Vorteile der Kunststoffe optimal
auszunutzen“ heißt die Devise.
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Wer in der
Automobilbranche in Sachen Kunststoff Rang und Namen hat, den zog es
gestern nach Mannheim Foto:
K-ZEITUNG | Dies spiegelte auch
das hochkarätige Vortragsprogramm wider: Neben „Insassen- und
Fußgängersicherheit“ standen hier vor allem die Aspekte „Simulation“ und
„Rapid-Prototyping“ für die schnelle Produktentwicklung im Vordergrund. Zu
den Highlights gehörte die erfolgreiche Optimierung der Crasheigenschaften
eines Thermoplast-Bauteils mit Hilfe von high-end-Simulationsrechnungen.
Auch an den Ständen der insgesamt 71 Aussteller waren einige Schätze zu
heben – zum Beispiel ein Laser-Verfahren, mit dessen Hilfe sich bislang
ungenutzte Bauteiloberflächen als Basis für elektronische Schaltungen
nutzen lassen: Nicht so auffällig wie großformatige Hybridbauteile, aber
dennoch mit bemerkenswerten Potenzialen. Clevere Detaillösungen, an deren
Entwicklung die Rohstoffhersteller immer früher beteiligt werden, scheinen
den Weg der Kunststoffe in die automobile Zukunft mehr und mehr zu
bestimmen.
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Freude bei
Margit Harsch (m.), die für ihre Diplomarbeit über „Haptik
elastischer Polymere für Oberflächenanwendungen“ ausgezeichnet
wurde. An ihrer Seite Dr. Ludwig Vollrath (l.) und der stolze
Doktorvater Prof. Dr.-Ing. Volker Altstädt vom Lehrstuhl für
Polymere Werkstoffe der Universität Bayreuth Foto:
K-ZEITUNG | Besondere Chancen
scheinen polymeren Werkstoffen auch in der Generation der sogenannten
„Best-Ager“ zuzuwachsen: „Die Kunden von morgen werden vermögender, älter,
aber auch individueller“, so Vollrath. Die damit verbundenen
Herausforderungen lassen sich mit Kunststoffen am besten angehen.
„Kunststoffe haben im Auto nach wie vor erhebliche Potenziale“,
resümiert der VDI-Mann. Man darf also auch auf die nächste Tagung am
21./22. März 2007 gespannt sein.
Parallel zur Kunststofftagung widmeten sich auch die
Elastomerverarbeiter in Mannheim auf ihrer Jahrestagung ganz dem Thema
Automobilbau. Vor traditionell kleinerer Kulisse diskutierten die
Gummispezialisten neben den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aktuelle
Entwicklungen der Branche, die den Verarbeitern helfen können, den immer
höheren Anforderungen ihrer Kunden gerecht zu werden.
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